Nachdem wir das Kapitel Genesis 50 nach der Guten Nachricht Bibel ganz durchgelesen haben wenden wir uns dem Kapitel in zwei Abschnitten zu
Verse 1-14 Tod und Begräbnis von Jakob.
Wir staunen über die Einbalsamierungszeit von 40 Tagen (das scheint normal zu sein), aber was uns noch mehr erstaunt ist, dass die Ägypter Jakob 70 Tage lang beweinen. Liegt das nur an dem Ansehen Josefs, oder war Jakob selbst so beliebt. Es war schon bemerkenswert, dass Jakob den Pharao bei der ersten Begegnung sowohl bei der Begrüßung als auch beim Abschied segnet. Auch wenn die Israeliten getrennt und abgeschieden gelebt haben wurden sie wahrscheinlich sehr genau beobachtet und man hat gespürt, dass sie besondere Menschen waren, die von Gott gesegnet waren. Jakobs Beerdigung wird zu einem Staatsakt. Hohe Beamte und Würdenträger und das Militär begleiten ihn zur selbst gewählten Ruhestätte. Das Ganze ist so beeindruckend, dass die Kanaaniter dem Ort einen besonderen Namen geben.
Kann man an der Anzahl der Trauergäste, die der Beerdigung beiwohnen die Beliebtheit einer Person ablesen? Wir denken zum Beispiel an den Erweckungsprediger C.H. Spurgeon zu dessen Trauerzug sich Zehntausende eingefunden haben sollen. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen auf dass wir klug werden, beinhaltet für uns auch unser Leben vom Ende her zu denken. Was möchte ich, dass am Ende meines Lebens über mich gesagt werden kann. Aber was am Ende wirklich zählt ist dass ER mich in Gnaden annimmt. Dass gibt die Gelassenheit über den Tod nachzudenken und zu sprechen. Das gibt Trost und Hoffnung, wenn liebe Menschen von uns gehen. Das macht uns ruhig und furchtlos angesichts unseres eigenen Sterbens.
Verse 15-26 Die Angst der Brüder und Josefs Antwort
Warum kommen die Brüder mit der Bitte um Vergebung zu Josef? Quält sie immer noch ihr schlechtes Gewissen? Haben sie noch keine Vergebung bei Gott gefunden? Wenn wir selbst Vergebung bei Gott erfahren haben, dann fällt es uns auch leichter anderen zu vergeben und der Bitte um Vergebung von anderen nachzukommen.
Josef hat durch viel Leid gelernt auf Gott zu vertrauen und Vergebung anzunehmen, deshalb kann er auch den größeren Plan Gottes hinter dem Leid sehen. “Ihr hattet Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet; denn er wollte auf diese Weise vielen Menschen das Leben retten. Das war sein Plan, und so ist es geschehen.” Was für ein Glaube. Uns fällt es nicht leicht Ungerechtigkeit und Leid zu ertragen. Meistens entdeckt erst viel später, wie Gott uns geführt hat und wie auch das “Schwere” seinen Sin hatte.
Das Kapitel endet wie es angefangen hat mit dem Tod eine Gottesmannes.
Hauskreis Engelskirchen








